Innenstadtnutzungen jenseits des Einzelhandels

Die Innenstädte unterziehen sich einem tiefgreifenden kulturellen Wandel, der weiterhin im Fokus zahlreicher Kommunen steht. Ein zunehmender Konsens besteht darin, dass Innenstädte nicht mehr ausschließlich auf die Erfüllung von Versorgungsfunktionen beschränkt sein sollten. Stattdessen sollen sie als dynamische Möglichkeitsräume für vielfältige Nutzungen und diverse Zielgruppen dienen. Doch wie gestaltet sich die Realisierung konkreter Nutzungsmöglichkeiten, die über den Handel hinausgehen? Existieren bereits herausragende Beispiele, und welcher strategische Ansatz ist für die individuellen Gegebenheiten Ihrer Stadt am effektivsten? Welche Chancen ergeben sich aus diesem Wandel, und gleichzeitig: Vor welchen komplexen Herausforderungen stehen Stadtplanung und Politik bei der Suche und Einführung neuer, langfristig tragfähiger Nutzungen in der Innenstadt? Bedarf es schlussendlich einer fundamentalen Veränderung des Denkansatzes in der Umsetzungsebene der kommunalen Stadtplanung? Und welche Rolle spielt hier zukünftig der Einzelhandel? Welche neuen Konzepte gibt es?

Gemeinsam mit Ihnen und unseren geladenen Expert*innen und Praktiker*innen möchten wir uns im Rahmen der Innenstadt-Akademie IMORDE austauschen und voneinander lernen. Hierzu laden wir Sie sehr herzlich zu unserem digitalen Erfahrungsaustausch am Dienstag, den 14. November 2024 von 9:00 bis 13:30 Uhr ein und freuen uns von Ihren persönlichen Erfahrungen und Perspektiven zu hören.

 

Das nachfolgende Programm befindet sich derzeit noch im Aufbau.

Das Programm

Teil 1: Einführung und Einordnung des Themas

Im ersten Teil erwarten Sie spannende Impulsvorträge zur Einführung und Einordnung des Themas.

Vorträge:

  1. Imorde Projekt- und Kulturberatung GmbH
  2. Prof. Vesta Nele Zareh, Forschungsprojekt NeuSTADT-Meile Dessau, Hochschule Anhalt

Aus der Praxis:

  1. Bündnis für lebendige Innenstädte in Brandenburg, Innenstadtwettbewerb Brandenburg, N.N. (angefragt)
  2. MAKERSPACE Mainz, Handwerkskammer Rheinhessen, N.N. 
  3. Summer of Pioneers in Mittweida, Frederik Fischer von Neulandia UG
  4. VinziRast-Mittendrin in Wien, FH-Prof. Mag. arch. Alexander Hagner von Gaupenraub +/-

 

Teil 2: Offener Austausch und Vertiefung

Die Teilnehmenden können sich vertiefend mit verschiedenen Fragestellungen zu dem Thema auseinandersetzen. Die Referent*innen stehen hierfür z.T. ebenfalls noch zur Verfügung.

Durch die erlangten Erkenntnisse und Schlussfolgerungen bekommen die Teilnehmenden neues Knowhow und Ideen für die Umsetzung innovativer Nutzungen für die Innenstadtentwicklung sowie gebündelt verschiedene Handlungsoptionen für die eigene Arbeit an die Hand.

Teilnahmegebühr:


Teilen Sie uns in Ihrer Anmeldung gerne mit, welche Fragen und Themen in Ihrer praktischen Arbeit gerade relevant sind und welche Sie gerne mit uns vertiefend bearbeiten möchten.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine anregende Diskussion!

Viele Grüße vom Team der Innenstadt-Akademie IMORDE

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Beispielfragen für die Vertiefung:

  • Welche Bedürfnisse und Interessen haben die Bewohner*innen und Besucher*innen der Innenstadt, die durch nicht-handelsbezogene Nutzungen erfüllt werden könnten?
  • Welche Leerstände und brachliegenden Flächen gibt es in der Innenstadt, die für alternative Nutzungen genutzt werden könnten?
  • Wie können wir die Infrastruktur und die öffentlichen Räume der Innenstadt so gestalten, dass sie vielfältige Nutzungen unterstützen?
  • Welche rechtlichen und finanziellen Instrumente stehen zur Verfügung, um die Entwicklung neuer Nutzungen in der Innenstadt zu fördern und zu unterstützen?
  • Wie können wir lokale Künstler*innen, Kreative und gemeinnützige Organisationen einbeziehen, um kulturelle und soziale Nutzungen in der Innenstadt zu fördern?
  • Wie können wir die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Akteuren fördern, um innovative und nachhaltige Nutzungen in der Innenstadt zu entwickeln?
  • Welche Chancen bieten sich durch die Digitalisierung und Technologisierung für neue Nutzungsformen in der Innenstadt?
  • Wie können wir sicherstellen, dass die Entwicklung neuer Nutzungen in der Innenstadt inklusiv und diversitätsorientiert ist, um die Bedürfnisse aller Bevölkerungsgruppen zu berücksichtigen?