-Kostenlos- Open Data als Baustein der Stadtentwicklung

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In den vergangenen Jahren hat sich die Idee von „Open Data“ – also der barrierefreien zur Verfügung Stellung kommunaler Daten für die Öffentlichkeit –  zu einem wichtigen Bestandteil der modernen Verwaltungen entwickelt. Der Ansatz zielt darauf ab, Transparenz zu fördern, Bürgerbeteiligung zu stärken und Innovationen durch die Nutzung von Daten zu fördern.

Die Bereitstellung von Daten ist dabei kein Selbstzweck, sondern geschieht in der Hoffnung, dass neben der Verwaltung ebenfalls die Büger:innen als auch (lokale) Wirtschaftsunternehmen sich diesem Wissen bedienen, nutzen und effiziente Anwendungen entwickeln. 

Eine Verpflichtung zur Veröffentlichung von Open Data betrifft in erster Linie die Bundesbehörden, doch auch die Aufbereitung und zur Verfügung Stellung kommunaler Daten ist politisch gewollt und für einen demokratischen Umgang mit kommunalen Daten anzustreben – stellt Kommunen jedoch nicht selten vor größere Herausforderungen: Einerseits finden sich technische Herausforderungen, die beispielsweise mit der Standardisierung von Datenformaten, Schnittstellen oder der Digitalisierung von alten Datenbeständen zu tun haben können, oder auch mit Fragen zu Datenschutz und Sicherheit. Auf der anderen Seite fehlt es insbesondere in Klein- und Mittelstädten an personellen und finanziellen Ressourcen, bzw. dem benötigten Know-How, um eine adäquate und nachhaltige Open Data Strategie zu entwickeln und umzusetzen.

Nichtsdestotrotz schlummert in Open Data ein riesiges Potenzial mit ganz unterschiedlichen und kreativen Nutzungsmöglichkeiten – die Auseinandersetzung lohnt sich also allemal!

Freuen Sie sich mit uns auf spannende und inspirierende Beiträge und lernen Sie die Potenziale von Open Data kennen.

Teil 1: Einführungsvorträge

  • Open Data als Prozess
    IMORDE Projekt- & Kulturberatung
  • Open Data: Grundlagen und Vorstellung des CCODs
    Philipp Pingen & Jan Heinicke, Bundesverwaltungsamt, Referat D|4, Kompetenzzentrum Open Data, Köln

Aus der Praxis:

  • “Open Data – Erfolgsrezept Nutzer/-innen-Zentrierung”
    Friedrich Zahn, Stadt Leipzig (S), Amt für Statistik und Wahlen
  • Wie entwickelt sich eine Kultur der Offenen Daten im Austausch von Verwaltung und Bürger*innen?
    Roald Christesen, { OK Lab Flensburg } (SH), Flensburg, Programmierer, Kulturakteur, Klangforscher 

 

Teil 2: Vertiefungsphase

Je nach Teilnehmer:innenzahl werden Kleingruppen in Break-Out-Rooms eingerichtet, um in angemessener Gruppengröße eine Grundlage für die Entwicklung einer Open Data Strategie zu entwickeln und die wesentlichen Fragen zu beantworten. Wir tauschen Erfahrungen aus und halten realistische Ziele und Vorgehensweisen fest. Die Referent:innen stehen hierfür ebenfalls teilweise noch zur Verfügung. Die Kleingruppen werden durch Mitarbeiter:innen der Imorde Projekt- und Kulturberatung moderiert.

Beispielfragen für den Vertiefungsteil finden Sie weiter unten.

 

Teilnahmegebühr: keine

Hinweis: Diese Veranstaltung ist von der Architektenkammer als Fortbildung anerkannt. Sie erhalten für Ihre Teilnahme 4 AKNW-Fortbildungspunkte!

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine anregende Diskussion!

Viele Grüße vom Team der Innenstadt-Akademie IMORDE

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Vertiefungsfragen

Technisch:

  • Welche technischen Infrastrukturen sollte eine Kommune bereithalten, um mit dem Thema Open Data beginnen zu können?
  • Was sind Kriterien, die an eine hochwertige Datenqualität angelegt werden sollten?
  • Wie kann die Anknüpfbarkeit an Daten gewährleistet werden? Was bedeutet in diesem Kontext „Maschinenlesbarkeit“?
  • Braucht es eine eigene Open Data Plattform in jeder Kommune oder können Kommunen an andere Plattformen andocken? Was sind die Vor- und Nachteile?

Strukturell:

  • Braucht es eine „Kultur der Offenen Daten“ in der Kommune? Und wie lässt diese sich forcieren?
  • Wie kann die Veröffentlichung und die Qualitätsprüfung Offener Datensätze koordiniert werden?
  • Mit welchen personellen und finanziellen Ressourcen muss eine Kommune rechnen um Open Data auf den Weg zu bringen? 
  • Wie kann das Thema „Open Data“ in der Kommune verstetigt werden? Was braucht es dazu?
  • Wie lassen sich Mehrwerte darstellen, um ggf. die benötigten Ressourcen und das Know-How zu bekommen?
  • Welche Rolle können externe Unternehmen bei diesem Thema spielen und welche Rahmenbedingungen sind entsprechend zu setzen?

Mehrwerte:

  • Wie profitiert die Stadt, bzw. die Verwaltung und die Politik von einem Open Data Konzept? Können durch Open Data auch Effizienzen gesteigert oder Arbeitserleichterungen angestoßen werden?
  • Wie lassen sich die Bürger:innen einbinden? Welche Kooperationsformen sind denkbar?
  • Welche weiteren Schritte der Digitalisierung lassen sich auf einem Open Data Konzept aufbauen? 
  • Welche Rolle kann Open Data auch für lokale und regionale Unternehmen spielen?